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31.05.2019, 15:21 Uhr
Erstmals Verleihung des Landesintegrationspreises in Stuttgart
Besigheimer vertritt dort den CDU - Kreisverband Ludwigsburg
Der Besigheimer Dr. Uttam Das ist zur Verleihung des Integrationspreises des Landes Baden-Württemberg durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach Stuttgart eingeladen worden. Dieser Landespreis wurde erstmalig vergeben und der Arbeitskreis (AK) Integration und Migration des CDU –Kreisverbands Ludwigsburg hatte sich zuvor beworben. Knapp 400 Bewerbungen aus dem ganzen Land, aus Großstädten und ländlichen Gebieten, aus der „Mitte der Zivilgesellschaft“, von Vereinen, Arbeitskreises, Verbänden, Einzelpersonen, Kommunen und Verwaltungen waren eingegangen. Der hiesige CDU-Arbeitskreis unter Leitung des Kreisvorstandsmitglieds Dr. Uttam Das aus Besigheim ist als Dialogforum konzipiert.
Der AK tritt seit Jahren zu integrationspolitischen Themen mit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ins Gespräch. Neben landeskundlichen Veranstaltungen finden in loser Folge politische und rechtliche Vorträge, Treffen und gemeinsame Veranstaltungsbesuche bei anderen Ausrichtern zu den Themen der Integration statt. Bei eigenen Veranstaltungen stehen immer auch die Vorstellungen der UNION zur Integration in die Aufnahmegesellschaft, Konzepte des Fördern und Forderns sowie das klare Bekenntnis zur deutschen Rechts – und Werteordnung sowie zu Deutschland als identitätsstiftender Heimat im Mittelpunkt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat in den Wagenhallen Stuttgart die Preise in den Kategorien Sonderpreis Kinder und Jugend, Zivilgesellschaft, Unternehmen und Verbände sowie Kommunen und Verwaltung verliehen. Uttam Das, der an der Verleihungsveranstaltung teilgenommen hat: „Wir gehören dieses Mal nicht zu den Preisträgern. Da wir uns schon länger und grundlegender zum Thema Gedanken machen, sind wir kein Flüchtlingsprojekt. Die Kernfrage, was unsere Gesellschaft zusammenhält und welche Auffassungen wir als UNION dazu vertreten, steht bei uns klar im Mittelpunkt. Dies bezieht sich auch auf frühere Zuwanderungsbewegungen nach Deutschland. Die jüngste Flüchtlingsdebatte ist auch deshalb schriller ausgefallen, weil Versäumnisse und Fehlentwicklungen der Zuwanderung früherer Jahrzehnte deutlicher zu Tage getreten sind. Gleichzeitig sollten auch die vielen positiven Aspekte sowie gelungenen Biographien und Werdegänge aus früheren Jahren immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Der jeweilige Interessen- und Erwartungsausgleich zwischen angestammten Personenkreisen und Neubürgern unterschiedlichster Art und Herkunft ist ein ständiger Prozess. Dazu leistet unserer AK einen wichtigen Beitrag. Dieser Prozess sollte gelingen, denn gesellschaftlicher Zusammenhalt lässt sich in einem freiheitlichen Gemeinwesen nicht verordnen", so der 46jährige Jurist mit indischen Wurzeln.