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25.07.2019, 13:36 Uhr
Schulentwicklung im Mittelpunkt der Gespräche
CDU startet im Biergarten in den Veranstaltungssommer 2019
Beim Ferienschoppen im Biergarten fand bei der CDU Besigheim u.U. auch die Kommunalpolitik Beachtung. Der Versuch der Stadtverwaltung, noch mit dem alten Gemeinderat einen Umbau der Friedrich-Schelling-Schule anzustoßen, wurde als letztlich gescheiterte Hau-Ruck-Aktion empfunden. Angesichts einer Vielzahl von offenen Fragen dürfe es kein Blanko geben. Es hat aus CDU- Sicht wenig Sinn, für die Friedrich-Schelling-Schule (FSS) nun eine Lösung zu finden, welche möglicherweise in den nächsten zehn Jahren funktionieren wird, die Stadt dann aber wieder vor neue Probleme stellt. Ebenso ist man bei der CDU der Meinung, dass man bei der Investition von nun mehreren Millionen Euro (erste grobe Schätzung etwa 12 Mio. Euro) möglichst viele bereits heute erkennbare Herausforderungen ebenfalls erledigen sollte.

Vielmehr sollte perspektivisch ein großer Wurf gelingen, der neben den Raumproblemen der Friedrich-Schelling-Schule auch die dortige schlechte Verkehrssituation löst. Mehrere Teilnehmer empfanden es als zynisch, eine komplette Schließung der Straße zwischen den FSS-Gebäuden, der sog. Schulhofdurchfahrt, während der Schulzeit abzulehnen, weil dort noch kein Unfall geschehen sei. Man hätte sich von den meisten Ratsmitgliedern mehr Sensibilität für Schulkinder gewünscht. Klare Zustimmung fand hingegen die Idee, den Schulstandort Besigheim insgesamt neu zu ordnen und die Bedürfnisse einer weiterführenden Schule stärker andernorts zu konzentrieren. Die kritischen Fragen der CDU-Ratsfraktion in einem einem der Stadtverwaltung vorgelegten Katalog (Anm.: siehe Anlage Schulentwicklung) seien berechtigt und mittlerweile ergänzt worden. Dort heißt es von der Fraktionsspitze um Achim Schober und Ulrich Gerstetter:" Aus unserer Sicht ist ein Zukunftskonzept für die nächsten Jahrzehnte zu entwickeln. Wir stehen für eine durchdachte und langfristige Lösung, welche den derzeitigen sowie auch den erwartenden Anforderungen in der Zukunft genügt. Hierzu sollten sämtliche Möglichkeiten geprüft und diskutiert und für die einzelnen Varianten die Vor- und Nachteile abgewogen werden." Der CDU-Vorsitzende Dr. Uttam Das dazu abschließend: " Auch die neue Fraktion hat in dieser Frage unsere volle Unterstützung. Es ist nun eine zeitnahe, aber keine überstürzte Lösung zu finden, nach dem die CDU schon in den letzten Jahren auf die enormen Herausforderungen der Schulentwicklung hingewiesen hatte".