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02.05.2019, 23:38 Uhr | B.B./K.L.
CDU-Kandidaten besuchen Robert-Breuning-Stift
Pflegesituation und soziales Miteinander im Mittelpunkt
Über die Situation der Pflege in Besigheim haben sich einige CDU-Kandidaten im Robert-Breuning-Stift informiert. Im Gespräch mit der Hausdirektorin Elke Eckert gewannen die Teilnehmer um den Initiator des Treffens, Benno Belzhuber, einen Überblick über die Struktur und Organisation dieser Einrichtung. Diese fühlt sich in ihrer Arbeit den christlichen Werten wie Nächstenliebe und Toleranz verbunden und will den Menschen, die dort leben, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und Teilhabe bieten.
Im Gespräch (v.l.): Belzhuber; Keller; Dr.Laudien mit Direktorin Eckert

Die Unterschiede zwischen der Altenpflege und der Betreuung von Wachkomapatienten zeigt die verschiedenen inhaltlichen Anforderungen. Über die Entwicklung der Pflegesituation, Fragen zu etwaigen Fixierungen, der Heimaufsicht sowie der Personalsituation erfolgte umfassender Austausch. Dabei wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Besigheim von guter Unterstützung gekennzeichnet ist. Das Quartiersmanagement wurde dabei besonders genannt. Die örtliche CDU fordert u.a. die Gewährleistung der örtlichen Arztversorgung, die Initiierung von Pflege-Wohngemeinschaften aus dem Grundsatz "ambulant vor stationär", die Schaffung von seniorengerechtem Wohnungen in Zentrumsnähe und die Weiterentwicklung zur barrierefreien Stadt.

 

Wichtig sind zudem vor allem ehrenamtliche Hilfe aus der Bürgerschaft sowie die Kooperation mit Schülern. Der ehrenamtlich tätige Benno Belzhuber betont:" Durch meine aktive Mitarbeit im VdK-Ortsgruppenvorstand, der Allianz für Menschen mit Demenz sowie im hiesigen Bürgerbüro trete ich aktiv im sozialen Bereich, bei der Förderung unserer Jugend sowie für die Belange unserer älteren Mitbürger ein." Die Ärztin Dr. Karin Laudien, die sich beruflich als Sozialmedizinerin bei der Deutschen Rentenversicherung für die Themen Prävention, Rehabilitation und berufliche Förderung einbringt, erklärt ferner: "Ein besonderes Augenmerk werde ich auf die Verbesserungen der gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen richten. Ernährung, Bewegung und das soziale Miteinander sind relevante Themen." Diese müssten auch vor Ort und in jüngeren Jahren angegangen werden, bereits bevor ein Pflegefall überhaupt eintrete.