Neuigkeiten
27.11.2019, 09:40 Uhr
"Sinnvolles Konzept notwendig, um sinnlose Ausgaben zu vermeiden"
Ildiko Keller kritisiert Berichterstattung zur Schulentwicklung
Zu dem am 21.11. 2019 erschienen Artikel im NEB "Vorerst wird nur die Grundschule erweitert" stellt CDU-Vorstandsmitglied Ildiko K E L L E R, Mutter zweier schulpflichtiger Kinder, klar:

„Es ist schon erstaunlich, dass auch bei diesem Projekt (wieder einmal) der CDU-Fraktion der schwarze Peter zugeschoben wird, man hätte hier verzögert und den nun abgestimmten Beschluss auch schon im Mai haben können. Allerdings hatte man in der Mai-Gemeinderatsitzung nicht den Eindruck, als ob sich die anderen Fraktionen bis dato eingehend mit dem Schulproblem befasst haben. Denn erst in der letzten Sitzung am 19.11.2019 gab es nun auch ein paar – wenn auch unterschiedliche – Meinungen zum Thema, die man im Mai noch vermisst hat. 

Will zukunftsfähige Lösungen: Ildiko Keller
 Gerade die CDU-Fraktion steht schon seit längerem mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diesbezüglich im Austausch, um eine nachhaltige, nachvollziehbare und vor allem finanziell vertretbare Lösung zu finden, so dass der Eckpunkteplan zur Schulentwicklung entstand. Umso enttäuschender ist es dann, wenn kritische Fragen und Anmerkungen einfach vom Tisch gewischt und nicht näher beleuchtet werden, um letztlich doch einfach nur die Vorstellungen der Stadtverwaltung durchzusetzen. Daran hat auch der in der Sitzung vorgelegte interfraktionelle Antrag, zu dem sich die Mehrheit des Gemeinderates gefunden hatte, nichts geändert.

Erschreckend finde ich die Naivität bezüglich der Raumbedarfs und der Berücksichtigung der künftigen Entwicklung der Gemeinschaftsschule. Sogar im Artikel zur Arbeit der Schulsozialarbeiter findet sich die Aussage von Joscha Weber, dass es schon wenig Platz auf dem Schulhof der FSS hat. Wie dann aber Herr Pulli zu der Aussage kommt, dass die Gemeinschaftsschule ja dann zusammenbleiben muss, erschließt sich mir nicht. Das sind doch zwei völlig gegensätzliche Punkte, die nicht zusammenpassen. Steigende Schülerzahlen und die angestrebte Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschule machen doch deutlich, dass man sich zukünftig auch über andere Standorte Gedanken machen sollte und nicht einfach nur abwarten kann. Wir sollten bedenken, dass eine Grundschule immer benötigt wird – ab 2025 sogar als Ganztagesschule; aber wie lange es das Konzept der Gemeinschaftsschule geben wird, steht in den Sternen. Aber nach wie vor scheint bei der Stadtverwaltung zu gelten: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Aushalten muss es letztendlich der Anwohner (mit noch mehr Lärm und Elternverkehr) und der Bürger, der ungeplante sinnlose Ausgaben der Stadt mittragen muss.“